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Kennzeichnung

Die Kennzeichnungsvorschriften für verpackte Lebensmittel sind seit Jahren europaweit vereinheitlicht. Die Angaben für lose, d. h. unverpackte Ware können national geregelt werden.

Die Lebensmittelkennzeichnung informiert den Verbraucher über Identität, Zusammensetzung und Haltbarkeit von verpackten Lebensmitteln. Zudem sind Hinweise zur Aufbewahrung, Lagerung oder Verwendung sowie zur Zubereitung, wenn dies erforderlich ist, auf den Etiketten festgehalten.

In Deutschland sind die Vorgaben der europäischen Etikettierungsrichtlinie (Richtlinie 2000/13/EG) in der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung (LMKV) festgelegt. 

 

Exkurs „Allergene“

In der RL 2003/89/EG (Anhang IIIa) wurden zunächst 12 verschiedene allergene Zutaten aufgelistet. Die aktualisierte Richtlinie 2007/68/EG hat bestehende Lücken in der Allergenkennzeichnung beseitigt und zwei Allergene ergänzt. Hierin wurden als weitere Allergene Lupine und Weichtiere sowie Erzeugnisse daraus hinzugefügt. Der Verzehr von Weichtieren, speziell Tintenfisch und Muscheln, ist in Deutschland nicht selten und auch Lupine findet sich als Mehl, Eiweißkonzentrat, Kleie oder Ballaststoffkonzentrat in einer Reihe von Lebensmitteln, zum Beispiel in glutenfreien Backprodukten. Nun müssen diese 14 Allergene auf Handels- und Großverbraucherpackungen, unabhängig von ihrer Menge, aufgelistet sein.


Weitere Informationen zur undefinedAllergenkennzeichnung sowie Tipps undefinedfür Betroffene und  undefinedfür Betriebe finden Sie in der Rubrik undefinedUnverträglichkeiten gegen Lebensmittel.

 

Marginalspalte

Druchgeführt von: Deutsche Gesellschaft für Ernährung

Autorin:

"Hygiene"

von Maria Revermann,

Lebensmittelwissenschaftlerin und Berufspädagogin

 

 

 

Tischaufsteller "Zusatzstoffe"

Tischaufsteller Zusatzstoffe

Wen interessiert was die E-Nummern bei Zusatzstoffen bedeuten, findet die Antwort auf diesem Tischaufsteller. Die zusätzliche Tabelle "Klassennamen und E-Nummern" erläutert beispielhaft die gängigsten Farbstoffe, Konservierungs- und Antioxidationsmittel, Emulgatoren und Geschmacksverstärker.

 
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News: IN FORM

"Wir wollen eine Kultur des gesundheitsförderlichen Lebensstils, um Deutschland ‚IN FORM’ zu bringen" - so lautet die Botschaft des Bundesernährungsministeriums. Zusammen mit dem Bundesgesundheitsministerium wurde die gemeinsame Initiative IN FORM ins Leben gerufen.
JOB&FIT ist ein solches Projekt im Rahmen von IN FORM. Unser Anspruch, die Verpflegung in Betriebsrestaurants zu verbessern und Berufstätige für eine vollwertige Ernährung zu sensibilisieren, zielt auf die Lebenswelt "Arbeit" ab.
Gelangen Sie hier zu den Seiten von Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterIN FORM.

 

 

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