JOBFIT Mit Genuss zum Erfolg

Hilfsnavigation

Auswahl der Lebensmittel im Betriebsrestaurant

Betriebsrestaurant
Quelle: JOB&FIT

Fettstoffwechselstörungen und Herz-Kreislaufkrankheiten zählen zu den häufigsten ernährungsmitbedingten Krankheiten. Es ist daher davon auszugehen, dass auch ein Teil Ihrer Gäste davon betroffen ist. Diese müssen zwar keine strenge Diät einhalten, allerdings hat die Ernährung, insbesondere Art und Menge des Fettes, einen entscheidenden Einfluss auf Blutfettwerte und Erkrankungen. Als Betriebsrestaurant können Sie den Betroffenen durch ein optimiertes Speisenangebot eine günstige Lebensmittelauswahl erleichtern. 

Grundsätzlich eignet sich für Menschen mit Fettstoffwechselstörungen und/oder Herz-Kreislaufkrankheiten eine vollwertige Ernährung entsprechend dem undefinedDGE-Ernährungskreis.

Gäste, die entweder von undefinederhöhten Cholesterolwerten oder von undefinederhöhten Triglyceridwerten betroffen sind, sollten in erster Hinsicht auf ihre Fettaufnahme achten.

Was Sie beim Speisenangebot beachten können:

  • Bieten Sie anstelle fettreicher tierischer Produkte vermehrt pflanzliche Lebensmittel wie Vollkornprodukte (Brot, Nudeln, Reis, Haferflocken), Gemüse, Salate, Hülsenfrüchte, Obst (Frischobst, ungezuckerte Säfte) sowie Kartoffeln an.

  • Bieten Sie bei allen tierischen Lebensmitteln – mit Ausnahme von Fisch – möglichst fettarme oder fettreduzierte Sorten an.

  • Verwenden Sie möglichst wenig verarbeitete Lebensmittel (Convenience-Produkte) mit versteckten Fetten wie Tiefkühl-Rahmgemüse, Feinkostsalate, Fertiggerichte, Gratins, Pizza, Dressings, Kuchen/Torten, Süßwaren und Brotaufstriche.

  • Bieten Sie mindestens einmal Seefisch pro Woche an, insbesondere fette Fische wie Lachs, Makrele, Hering oder Thunfisch, die reich an undefinedn-3 Fettsäuren sind.

  • Meiden Sie möglichst besonders undefinedcholesterolhaltige Lebensmittel wie Innereien, Meerestiere und Aal.

Was Sie bei der Speisenherstellung beachten können:

  • Verringern Sie bei Koch- und Streichfetten die verwendeten Mengen. Meiden Sie Fette mit hohem Anteil an gesättigten Fettsäuren wie Kokosfett, Butter, Sahne, Schmalz und Speck.
  • Bevorzugen Sie fettsparende Zubereitungsarten wie Dünsten, Dämpfen oder Grillen. Vermeiden Sie außerdem zu häufiges Backen, Braten oder Frittieren, um die Entstehung von gehärteten Fetten zu verringern.
  • Verwenden Sie Rapsöl als Standardöl zum Backen, Braten, Kurzbraten und Frittieren.
  • Stellen Sie möglichst wenige eihaltige Speisen her.

Gäste, die von undefinedHypertriglyceridämie betroffen sind, sollten außerdem den Verzehr von Zucker, stark zuckerhaltigen Lebensmitteln und Zuckeralkoholen (Xylit, Sorbit, Fructose) verringern oder vermeiden. Dazu zählen beispielsweise Honig, Sirup, Süßigkeiten, Süßspeisen, Marmelade/Konfitüre, Konservenobst, Obstkompott, Erfrischungsgetränke, Kuchen, Gebäck und Müsli.

Was Sie beim Speisenangebot beachten können:

  • Kennzeichnen Sie zuckerreiche Obstarten wie Bananen und Weintrauben.

  • Bieten Sie alternativ zuckerärmere Obstarten sowie ungesüßten Obstkompott an.

Marginalspalte

Druchgeführt von: Deutsche Gesellschaft für Ernährung

Autorin:

"Ernährung bei Herz-Kreislaufkrankheiten"

von Claudia Schubert,

Diplom-Oecotrophologin

Qualitätsstandard zum Download

Broschüre Qualitätsstandard, 3. Auflage

Der "DGE-Qualitätsstandard für die Betriebsverpflegung" zeigt auf, wie eine optimierte Verpflegung in einem Betriebsrestaurant realisiert werden kann.

undefinedDownload

 

 

Rezeptdatenbank

Herbstlicher Salat
Quelle: JOB&FIT

 

Vollwertige Rezepte finden Sie in unserer Rezeptdatenbank. Alle darin enthaltenen Rezepte sind erprobt und nährstoffberechnet.

undefinedRezeptdatenbank

DGE Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.       Godesberger Allee 18       53175 Bonn       Telefon: +49 0228 3776-860       E-Mail: info@jobundfit.de